Erstmals verfolge ich eine DSDS-Motto-Show nicht live sondern gucke die Wiederholung am Sonntagmittag. Wie ich auf Die Fahrkarten bitte und anderswo schon erfahren habe, ist diesmal Nelson Sangaré ausgeschieden. Naja, ich werde mich trotzdem bemühen, meine subjektive Meinung zu den einzelnen Acts gewohnt objektiv rüberzubringen.
Helmut Orosz singt Summer In The City von The Lovin’ Spoonful. Flachpfeife Marco Schreyl behauptet, der Song wäre von Joe Cocker. Der hat ihn allerdings auch bloß gecovert. Für mich der erste schwache Auftritt von Helmut Orosz, bei dem mir auch zum ersten Mal das ihm häufig vorgeworfene Dauergrinsen auf die Nerven geht.
Die Jury zieht ebenfalls Vergleiche zu Joe Cocker, fand Helmuts Auftritt aber einhellig super.
Nelson Sangaré singt Summer Jam von The Underdog Project. Kenn ich gar nicht, den Song. Gefällt mir auch nicht besonders. Diesmal also eine wirklich schlechte Songauswahl. Das Publikum will Hits hören. Komisch, dass man das als DSDS-Teilnehmer nicht weiß.
Volker hat eine Unsicherheit in der Stimme gehört, das Gesamtpaket hat ihm aber gefallen. Nina gefällt Nelsons orangenes Outfit besonders gut und hat ebenfalls unsichere Stellen entdeckt, fand den Auftritt insgesamt aber super. Dieter bringt meine Meinung auf den Punkt: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Nelson ist happy.
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Marco Schreyl ergeht sich zu Beginn der Sendung in den üblichen albernen Superlativen und mir mit seiner marktschreierischen Stimme tierisch auf den Sack. Die Jury kommt rein und die Möchtegern-Superstars trällern gemeinsam The Final Countdown von Europe.
Thomas Karaoglan singt I’ve Been Lookin For Freedom von David Hasselhoff. Der Checker kommt im Kettcar auf die Bühne gefahren und hampelt anschließend im weißen Anzug rum. Sorry, aber I’ve Been Looking For Freedom von David Haselnuss ist keine Hymne, auch wenn zum Erscheinen des Songs zufällig die Mauer fiel, sondern ein deutscher Schlager mit englischem Text. Ein armseliger Auftritt zum Start der neuen Motto-Show.
Dieter meint, der Checker macht mehr Wind als ein Handtrockner auf dem Herrenklo und arbeitet härter als die härteste Hafendirne. Beides ist übrigens als Kompliment gemeint, Daumen hoch von Dieter. Nina Eichinger musste bei dem Song tatsächlich mitwippen. Volker Neumüller ist ebenfalls echt begeistert.
Kim Debkowski singt Fame von Irene Cara. Schwarzer Zylinder und kurzes, glitzerndes Goldröckchen – sehr hübsch anzugucken. Stimmlich trotz einiger schiefer Töne insgesamt auch ganz in Ordnung. Und als eins von zwei verbliebenen Mädels mit dieser Performance sicher weiter.
Volker Neumüller findet Kims Stimme auch voll gut. Nina Eichinger ist komplett überzeugt. Nur dem Dieter sind ganz viele falsche Töne aufgefallen und vergleicht Kims Stimme mit der der besoffenen Bischöfin Käsmann. Da schau her, wen der Dieter alles im Vollrausch kennt.
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Nelson Sangaré singt Closer von Ne-Yo. Spielt sich beim Singen ständig am Pillermann rum. Dieter vermutet, weil er die Hosenträger nicht anständig über die Schultern zieht. Und stellt fest: “Du hast gefunden, was man als Superstar braucht: Selbstvertrauen zu dir selber”. Na klar, Dieter, zu wem denn sonst?
Manuel Hoffmann singt Pflaster von Ich + Ich. Befingert anfangs den Mikrofonständer, als macht er Pole-Dancing im Strip-Club. Passend dazu seine ungelenken Hüftbewegungen. Ziemlich viele schiefe Töne, fallen der Jury aber gar nicht auf. Dieter moniert, es wäre nicht arschbewegend genug gewesen. War in Gedanken vermutlich ganz woanders, der Dieter.
Kim Debkowski singt Take A Bow von Rihanna. Rote Strumpfhose und Handschuhe, dazu eine alberne Kopfbedeckung. Ihre Stimme klingt sehr dunkel und erwachsen, ein krasser Kontrast zu ihrem Babyface. Die beste Performance bisher.
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Annemarie Eilfeld, die sexy Blondine aus Deutschland sucht den Superstar, hat der Bild am Sonntag gerade gebeichtet, dass sie seit einem Jahr weder einen Freund noch Sex hatte – geschweige denn beides zusammen nackt in der Sauna!
Dass Annemarie ständig in der Öffentlichkeit rumknutscht und permanent Lügengeschichten erzählt, führt das Sonntagsblatt auf das Fehlen eines Managers zurück. Den kann sich die Blondine erst ab dem 9. August 2009 leisten, vermutlich weil dann ihr Vertrag mit dem DSDS-Management ausläuft, mit dem Annemarie Eilfeld nicht klarkam und den sie deshalb vorzeitig gekündigt hat.
Hmm, Sex-Manager für Annemarie Eilfeld – wer könnte das bloß werden?…
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Annemarie Eilfeld, die sexy Blondine aus Deutschland sucht den Superstar, hat sich in ihren Arbeitskollegen Raul Richter verliebt, seines Zeichens Schauspieler-Darsteller bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Passiert ist es in einer engen Sauna. Die Zeit zwischen den Gängen hat das Paar damit verbracht, nackt in den Pool zu springen und sich intensiv zu küssen. (Quelle: Bild.de)
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DSDS-Gewinner Daniel Schuhmacher fährt ohne Helm Mofa und legt sich prompt auf die Schnauze.
Toll, was sich das Daniel-Schuhmacher-Management so alles einfallen lässt, um ihrem Schützling das Weichei-Image zu nehmen! Allerdings haben sie die Rechnung ohne Daniel Schuhmacher gemacht.
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